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ZZ11000 KZ und Ölschieferwerk Bisingen 1944-1945 Jugendguides führen auf dem Geschichtslehrpfad

Zwischen August 1944 und April 1945 wurde in Bisingen im Rahmen des Unternehmens „Wüste“ Ölschiefer abgebaut. Zu diesem Zweck wurden KZ-Häftlinge nach Bisingen gebracht und ein KZ-Lager eingerichtet. In den acht Monaten des Bestehens des KZs starben rund 1.200 Häftlinge an den unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Seit 1996 widmet sich ein Museum dieser Phase der Lokalgeschichte. 2019 wurde die Ausstellung mit modernen, multimedialen museumspädagogischen Mitteln und entsprechend dem aktuellen Forschungsstand grundlegend neu konzipiert und umgestaltet. In verschiedenen Räumen werden unterschiedliche Aspekte der Geschichte des KZs thematisiert. So werden das Überleben und Sterben im Lager, die Beziehungen zwischen KZ und Dorfbevölkerung, die Organisation des Unternehmens „Wüste“ und seine Täterhierarchie sowie der Umgang mit der Existenz des KZs nach Kriegsende bis heute eingehend beleuchtet.
Durch die Ausstellung wird Jugendguide Jakob Rager führen und den Besucherinnen und Besuchern das Thema näherbringen. Beginn ist um 14.30. Die Führung ist kostenfrei.

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